So schnell gehts. Der letzte Tag ist praktisch vorbei. Morgen gehts per Flieger nach KUL und dann nach Frankfurt. Ein Jammer. Die letzten Tage hier hab ich noch ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigt, Mitbringsel eingekauft, beim Inder wie immer köstlich gegessen und heute abend sassen wir noch etwas an der Esplanade rum, haben die Schiffe angeguckt, über uns ist grad ein Flieger hinweggedüst, und ich hab gesagt, naja, Fliegen ist auch ganz schön, aber hierher fliegen ist viel schöner als wieder nach Hause.
Lustig war ein Waran, der übers Meer geschwommen kam und dann hier an Land ging. Wo der wohl herkam? Von der Nachbarbucht wahrscheinlich. Vielleicht wollte er den vielen Menschen aus dem Weg gehen und ist lieber geschwommen als gelaufen…
In Penang gibt es immer wieder so tolle Dinge zu entdecken, obwohl ich oft denke, ich kenne es inzwischen in- und auswendig. Ich war z.B. zum ersten Mal auf dem alten Friedhof, wo die englischen Kolonialherren begraben sind, unter anderem Francis Light, der Gruender sozusagen, der das alte Fort hier erbaut hat. Und dort liegt auch im Schatten unter Frangipanibauemen, der Mann von Anna. Thomas Leonowens.
Übrigens: Der romantische Handlungsstrang des Films “Anna und der König” hat in Thailand für zahlreiche Kontroversen gesorgt, da er als nicht historisch erachtet wurde. Der Produktionsfirma 20th Century Fox wurden Filmaufnahmen in Thailand nicht gestattet, der Film musste in Malaysia gedreht werden. Die Filmbauten galten als die größten seit dem Film Cleopatra. Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 75 Millionen US-Dollar.Unter anderem wurde hier in Penang gedreht, und ich habe die Tage auch das berühmteste chinesische Klanhaus, das Koh Kongsi von innen besichtigen können. Eine phantastische Kulisse! Auch ohne Bezüge zu dem Film.
Die Chinesen bereiten sich inzwischen emsig auf das Neujahrsfest vor, alles wird geputzt und geschmückt, die Riesenräucherstäbchen werden aufgestellt, alles hängt voller roter Lampions, vor den Tempeln gibt es nen Haufen Rambazamba.
Es ist sooo schade, dass ich nicht mehr hier bin, wenn es richtig los geht.
Gestern abend sind wir in den Genuss einer chinesichen Oper in Form von Stabpuppenspiel gekommen, einfach so, auf der Strasse. Lang hält man den Lärm allerdings nicht aus.
So long, es gibt noch so viel zu erzaehlen, aber das wird noch nachgereicht, wenn ich wieder zuhause bin, mit hunderten von Fotos…
Penang ist aber auch schoen … vor allem, weil man hinter jeder Ecke wieder etwas neues entdecken kann